
Berater und Befähiger für souveräne IT-Systeme
Ich habe diese Systeme mitentwickelt und betreut.
Ich bin Experte für Datenbanken und deren Anwendungen, seit 28 Jahren in IT-Projekten und seit 2005 selbstständig, remote-first aus dem Großraum München. Meine Schwerpunkte sind Datenbanken (PostgreSQL, Oracle), Open Source und Infrastrukturautomatisierung unter Linux. Zur Softwareentwicklung berate ich dort, wo die Anwendung selbst geschrieben und die Geschäftslogik datenbanknah abgebildet ist.
Diese Erfahrung ist der Grund, warum ich heute vor allem berate und befähige statt umzusetzen. Architektur, die ich empfehle, habe ich in ähnlicher Form mitentwickelt und im Betrieb begleitet. Wo es nötig ist, tauche ich mit Ihrem Team in Detailworkshops tief in die Technik ab.
Ich passe die Technik an die Menschen an, nicht umgekehrt. Bevor ich etwas empfehle, schaue ich, wer in Ihrem Team was mitbringt und was die Situation im Unternehmen gerade zulässt. Danach richte ich Tempo und Vorgehen aus.
Mein Versprechen an Sie: Ich unterstütze Sie dabei, Ihre IT Schritt für Schritt zu modernisieren, mit den Menschen und den Ressourcen, die Sie schon im Betrieb haben.
28Jahre Projekterfahrung
50+Workshops
600+Einzelsitzungen mit IT-Teams
Aus 28 Jahren kenne ich beide Seiten: Ich habe an der Entwicklung vieler Altsysteme selbst mitgearbeitet und kenne heute die Architekturen, mit denen man sie modernisiert. In über 50 Workshops und 600 Einzelsitzungen habe ich außerdem die typischen Konflikte in IT-Projekten und IT-Abteilungen kennengelernt, z.B. wenn ein Team voll mit dem Tagesbetrieb ausgelastet ist und trotzdem modernisieren soll. Daher kommt mein Grundsatz, die Technik an die Menschen anzupassen. Für Sie heißt das: Ihr Team wird mitgenommen statt überfahren, und zufriedene Mitarbeiter halten das Wissen im Haus.
Aus Projekten
Typische Größenordnungen aus Kundenprojekten, ohne Namen. Die Balken zeigen das Verhältnis, die Werte stehen daneben.
Ein typischer Erfolg einer Stabilisierung: Bei einem Kunden kam es vorher mehrmals pro Woche zu schweren, längeren Ausfällen. Heute ist es weniger als ein Ausfall im Monat, und die Ursache liegt dann meist außerhalb der Datenbank.
Wie ich über KI denke
KI verschiebt die Grenze, ab der ein Unternehmen seine IT selbst betreiben kann. Was früher eine eigene Entwicklungsabteilung gebraucht hätte, ist heute für ein kleines, kompetentes Kernteam erreichbar. Das ist der Grund, warum ich meine Arbeit auf Befähigung ausgerichtet habe und nicht auf Übernahme.
Zwei Einschränkungen gehören dazu, sonst wird aus der Beobachtung ein Versprechen:
- KI senkt die Schwelle für das Erstellen, nicht für den Betrieb. Ein Dreierteam kann mit KI mehr bauen, betreiben muss es das Ergebnis trotzdem. Deshalb suche ich mit meinen Kunden nach möglichst einfachen Systemen, die sich wirtschaftlich betreiben lassen, und halte die Komplexität so gering wie möglich. Das Ergebnis ist immer ein Kompromiss aus vielen Faktoren, z.B. Ausfallsicherheit, Performance, IT-Sicherheit und Kosten.
- KI verstärkt vorhandene Kompetenz, sie ersetzt keine fehlende. Bei einem Refactoring-Projekt für einen Softwarehersteller habe ich 2026 mit KI rund ein Zehntel der sonst nötigen Zeit gebraucht. Das ging, weil ich den Code und die Datenbank dahinter beurteilen konnte.
Der Punkt, der mir am wichtigsten ist: Liefert die KI die Antwort, entsteht beim Lernenden oft keine Kompetenz, sondern Abhängigkeit von der KI. Jemand produziert dann plausible Lösungen, ohne zu erkennen, wann sie falsch sind. Bei produktiven Systemen ist das gefährlicher als gar keine Kompetenz, weil es Sicherheit vortäuscht.
Meine Aufgabe ist deshalb nicht, den Lernweg durch ein Werkzeug zu ersetzen, sondern dafür zu sorgen, dass das Urteilsvermögen mitwächst, statt abgekürzt zu werden.